Handwerk & Prozesse
Fotos, Notizen, Unterschriften: Warum Auftragsdokumentation zusammengehört
Fotos auf fünf Smartphones sind kein Dokumentenmanagement.
Maximilian Flötzinger · 6 Min. Lesezeit
Die typische Fotoablage
Fotos auf fünf Smartphones sind kein Dokumentenmanagement. Trotzdem sieht die Realität in vielen Betrieben genau so aus: Jeder Monteur fotografiert mit dem eigenen Gerät, in der eigenen Galerie, ohne dass jemand im Büro weiß, welches Foto zu welchem Auftrag gehört, bis er danach fragt.
Private Geräte und Gruppenchats
Weil das Fotografieren mit dem Diensthandy oft unpraktisch oder gar nicht vorgesehen ist, landen Aufnahmen auf privaten Geräten. Von dort werden sie, wenn überhaupt, über einen Gruppenchat weitergeleitet – zusammen mit Fotos von drei anderen Baustellen, ohne Zeitstempel, ohne Auftragsnummer, ohne Kontext. Wer später wissen will, wie ein bestimmter Zustand vor der Montage aussah, scrollt durch einen Chatverlauf statt durch eine Auftragsakte.
Fehlender Auftragskontext führt zu Rückfragen
Ein Foto ohne Zuordnung ist nicht wertlos, aber es erzeugt Arbeit. Jemand muss es später einem Auftrag zuordnen, den Zeitpunkt rekonstruieren und im Zweifel beim Monteur nachfragen, was genau zu sehen ist. Diese Rückfragen sind der eigentliche Kostenpunkt – nicht das Fotografieren selbst.
Datenschutz ohne Panikmache
Private Geräte für dienstliche Fotos sind auch aus Datenschutzsicht keine besonders saubere Lösung, insbesondere wenn Personen oder private Räume erkennbar sind. Das muss nicht dramatisiert werden, ist aber ein sachlicher Grund mehr, dienstliche Dokumentation dienstlich zu erfassen – direkt am Auftrag, statt in einer privaten Galerie, die nie für diesen Zweck gedacht war.
Direkt am Vorgang dokumentieren
Der praktikablere Weg ist, Fotos, Notizen und Unterschriften direkt an dem Auftrag zu erfassen, zu dem sie gehören – im Moment der Arbeit, nicht nachträglich am Abend. Das reduziert nicht nur Rückfragen, sondern schafft auch eine belastbare Grundlage, falls es später Diskussionen über den Zustand vor oder nach der Arbeit gibt.
Die Rolle mobiler Nutzung
Damit das funktioniert, muss die Erfassung dort passieren, wo die Arbeit stattfindet: auf der Baustelle, beim Kunden, mit dem Gerät, das ohnehin in der Tasche steckt. Eine Lösung, die nur am Bürorechner funktioniert, verlagert das Problem lediglich vom Smartphone auf den Feierabend.
Bezug zu Craftforce
Craftforce ordnet Fotos, Notizen und Unterschriften direkt dem jeweiligen Auftrag zu, mobil erfasst und im Büro sofort einsehbar. Nicht als zusätzlicher Schritt nach der Arbeit, sondern als Teil davon.
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